Nachhaltigkeit in der freien Hamburger Musikszene

In Zusammenarbeit mit der Leuphana Universität Lüneburg führte das Hamburger Zentrum für Popularmusik eine Bestandsaufnahme zur Nachhaltigkeit Hamburger Musiker:innen durch. Über 90 Prozent der 216 befragten Musiker:innen, DJs, Bands und Produzent:innen sehen Nachhaltigkeit in ihrem beruflichen Umfeld als wichtiges Thema.

Insektenkonzert der Europäischen Kulturhauptstadt Bodø

Zur Eröffnung des Percussion-Festivals “Bodø Beat” führte die norwegische Kulturhauptstadt 2024 Bodø das “insect concerto” des bayrischen Komponisten Gregor Mayrhofer auf. Die Idee zum Insektenkonzert war vor ein paar Jahren bei den Berliner Philharmonikern entstanden. Die Europäische Kulturhauptstadt widmet sich so auch der fragilen Verbindung von Natur und Kultur.

8,33 Millionen für klimafitte Kulturbetriebe

In der zweiten Förderrunde unterstützt das Österreichische Kulturministerium landesweit 67 Projekte mit einer Gesamtsumme von 8,33 Mio. Euro. Für das aus EU-Mitteln finanzierte Programm “Klimafitte Kulturbetriebe” standen insgesamt 15 Mio. Euro zur Verfügung. Die geförderten Projekte erstrecken sich über alle Sparten und umfassen sowohl führende Kulturinstitutionen des Bundes und der Länder als auch kleine Kulturbetriebe in ländlichen Regionen.

Kulturfonds Stormarn sucht kreative Nachhaltigkeitsideen

Bis zum 9. Juni können sich Kreative, Kulturschaffende, Institutionen, Vereine und Verbände mit Projektideen und innovativen Vorhaben um eine Realisierungsförderung im Rahmen des Kulturfonds Stormarn 2024 bewerben. Für kreative Ideen zur Nachhaltigkeit stellt der Kreis Stormarn insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung.

Deutscher Erdüberlastungstag

Unter der Frage, was die Kultur zur Nachhaltigkeit beitragen kann, führte Radio 3 am Deutschen Erdüberlastungstag ein Interview mit dem Kultur- und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Ralf Weiß. Der Vorsitzende des Netzwerks Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur betonte die Rolle der Kultur für einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel und warnte vor unverhältnismäßigen Zertifizierungsanforderungen an den gesamten Kulturbereich.

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