Fachpublikation zu Musik und Klimawandel

in einem neu erschienenen Buch “Musik und Klimawandel. Künstlerisches Handeln in Krisenzeiten” dokumentieren die Herausgeberinnen Sara Beimdieke und Julian Caskel Ergebnisse einer internationalen Tagung an der Folkwang Universität Essen. Die Beiträge, die Fallstudien und Forschungszugänge aus verschiedenen Disziplinen enthalten, unterstreichen die Dringlichkeit einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit musikbezogenen Aspekten des Klimawandels.

Ausschreibung: Earth Month 2025 – Cultures of Action

In ihrem Programm “Earth Month 2025 – Cultures of Action” schreiben das Goethe-Institut Glasgow, das Institut Français d’Écosse, und ClimateCulture zum 23. Februar eine dreiwöchige Residenz für je eine Künstler*in aus Deutschland und Frankreich aus. Die Ausschreibung möchte einen nachhaltigkeitsorientierten Kulturaustausch fördern und richtet sich an Künstler*innen, die sich in ihrer Arbeit mit dem Klimawandel und ökologischen Fragen beschäftigen.

Solaranlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden selten abgelehnt

Das Hessische Kulturministerium informierte in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage, dass im Zeitraum Januar 2023 bis April 2024 von 1057 Anträgen für Solaranlagen auf Kulturdenkmälern landesweit nur 15 abgelehnt wurden. Kulturminister Timon Gremmels verwies auf eine Regelung im hessischen Denkmalschutzgesetz, wonach die Denkmalbehörden bei allen Entscheidungen die Belange des Klima- und Ressourcenschutzes besonders zu berücksichtigen haben.

Weltwirtschaftsforum 2025 eröffnet mit Klimakonzert

Mit dem Konzert “Guardians of the glacier” eröffnete das Weltwirtschaftsforum 2025. Das von einer immersiven Animation begleitete Konzert stand im Zeichen des Internationalen Jahres der Gletscher 2025 der Vereinten Nationen und bildet den Abschluss einer Trilogie von Klimakonzerten. Nachdem sich das Eröffnungskonzert 2023 dem Schutz der Korallenriffe gewidmet hatte, thematisierte das Klimakonzert 2024 die Ökosysteme der Sahara und des Amazonas.

Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2025“

In einer neuen Runde des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune“ können sich Städte, Landkreise und Gemeinden bis 31. März 2025 mit erfolgreich realisierten Klimaschutzprojekten in drei Kategorien um ein Preisgeld von je 40.000 Euro bewerben. Den Wettbewerb richtet das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) mit Förderung der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz aus.

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