Klimawandel gefährdet historische Kulturgüter

Hochwasser, Hitze, Trockenheit und Klimawandelfolgen stellen für Baudenkmäler und historische Gärten eine zunehmende Gefahren dar. Politik, Klimaforschung und Denkmalpflege müssen sich stärker vernetzen, um das historische Erbe zu bewahren, fordert Constanze Fuhrmann vom Referat Umwelt und Kulturgüterschutz bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

The Big Green Project

Für das von Creative Europe geförderte Vorhaben „The Big Green Project“ haben sich 20 internationale Partner mit Theaterhäusern, Forschungseinrichtungen, Kunst-Kollektiven und Kulturhauptstädten zu einer großen Initiative zusammengeschlossen. Das Projekt, das sich künstlerisch und kulturell mit dem Klimawandel auseinandersetzt, findet im Rahmen der Kulturhauptstadt Bad Ischl – Salzkammergut 2024 statt.

Natur und Landschaft. Kunst im Klimawandel

In einer Ausstellung präsentieret der Berufsverband Bildender Künstler*innen Oberbayern Nord und Ingolstadt e.V. in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk STADTKULTUR, dem Kunstverein Ingolstadt und dem Kulturreferat der Stadt Ingolstadt in der Kulturhalle P3 vom 1. bis 23 Juli einen Querschnitt künstlerischer Positionen aus der Region, die den gegenwärtigen Blick auf Natur und Klima aufzeigen.

Sustainable Theatre Lab

Als Partner des neu gestarteten “ligeti zentrums” beteiligt sich die Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HFMT) an verschiedenen Laboratorien für Innovationen und gesellschaftliche Entwicklung. Für das Teilprojekt “Sustainable Theatre Lab”, in dem mit Studierenden experimentelle Bühnenformate entwickelte werden sollen, sucht die HFMT eine künstlerische Leiter:in mit einem Schwerpunkt auf ökologísche Nachhaltigkeit.

Klimakaution beim Theater Regensburg

Gemeinsam mit seinem Publikum wagt das Theater Regenburg ein Experiment zu einem klimaneutralen Theater. Zusätzlich zum Ticketpreis erhebt das Theater beim Ticketkauf eine Klimakaution in Höhe von 10 Euro (reduziert 5 Euro), die Besucher rückerstattet bekommen, die klimafreundlich anreisen. Nach Reduktion der Klimaemissionen sollen dann maximal 1 Prozent des Gesamtbudgets für Kompensationszahlungen verwendet werden.

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