8,33 Millionen für klimafitte Kulturbetriebe

In der zweiten Förderrunde unterstützt das Österreichische Kulturministerium landesweit 67 Projekte mit einer Gesamtsumme von 8,33 Mio. Euro. Für das aus EU-Mitteln finanzierte Programm “Klimafitte Kulturbetriebe” standen insgesamt 15 Mio. Euro zur Verfügung. Die geförderten Projekte erstrecken sich über alle Sparten und umfassen sowohl führende Kulturinstitutionen des Bundes und der Länder als auch kleine Kulturbetriebe in ländlichen Regionen.

Kulturfonds Stormarn sucht kreative Nachhaltigkeitsideen

Bis zum 9. Juni können sich Kreative, Kulturschaffende, Institutionen, Vereine und Verbände mit Projektideen und innovativen Vorhaben um eine Realisierungsförderung im Rahmen des Kulturfonds Stormarn 2024 bewerben. Für kreative Ideen zur Nachhaltigkeit stellt der Kreis Stormarn insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung.

Deutscher Erdüberlastungstag

Unter der Frage, was die Kultur zur Nachhaltigkeit beitragen kann, führte Radio 3 am Deutschen Erdüberlastungstag ein Interview mit dem Kultur- und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Ralf Weiß. Der Vorsitzende des Netzwerks Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur betonte die Rolle der Kultur für einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel und warnte vor unverhältnismäßigen Zertifizierungsanforderungen an den gesamten Kulturbereich.

Klimafittes Naturhistorisches Museum Wien

Das Naturhistorische Museum Wien hat seine Klimaziele angepasst. Das Museum verabschiedete sich von dem ursprünglichen Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden, und hat sich das neue Ziel gesetzt, ein möglichst CO2-neutrales Museum zu werden. Trotz umfangreicher Maßnahmen, die das Museum bereits im Bereich der Energie- und Wärmeversorgung umsetzen konnte, hält die Museumsdirektion ihr vorheriges Ziel für unrealistisch.

Erstberatungsangebot der Green Culture Anlaufstelle

Die Green Culture Anlaufstelle führt eine Sprechstunde zur Erstberatung von Kultur- und Medieneinrichtungen in Deutschland ein. Das Angebot richtet sich an unterschiedliche Akteure, die sich mit Umwelt- und Klimaschutzfragen in der Kultur- und Medienproduktion beschäftigen. Sie erhalten Handlungsempfehlungen und können sich über bestehende Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen informieren.

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