Alle Beiträger der Kategorie: International

8,33 Millionen für klimafitte Kulturbetriebe

In der zweiten Förderrunde unterstützt das Österreichische Kulturministerium landesweit 67 Projekte mit einer Gesamtsumme von 8,33 Mio. Euro. Für das aus EU-Mitteln finanzierte Programm “Klimafitte Kulturbetriebe” standen insgesamt 15 Mio. Euro zur Verfügung. Die geförderten Projekte erstrecken sich über alle Sparten und umfassen sowohl führende Kulturinstitutionen des Bundes und der Länder als auch kleine Kulturbetriebe in ländlichen Regionen.

Erste Klima Biennale Wien

Vom 5. April bis 14. Juli findet in Wien die erste Klima Bienale mit dem KunstHausWien als Festivalzentrale statt. Unter dem Motto “100 Tage, 100 Partner*innen, 1 Vision” bietet die Biennale eine Vielzahl an Programmpunkten wie die Gruppenausstellung “Into the Woods” oder Mediationsworkshops “To Burn, Forst, Fire”. Zu den Kooperationspartnern zählen die Universität für angewandte Kunst Wien, die Akademie der bildenden Künste Wien sowie die Technische Universität Wien.

Wildlife Photographer of the Year

Beim internationalen Fotowettbewerb “Wildlife Photographer of the year” des Naturhistorischen Museums London wurde die Aufnahme “Ice Bed” eines schlafenden Eisbären des Fotogafen Nima Sarikhani mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Die Ausstellung der Wettbewerbsfotos wird nach London auch in Münster und Braunschweig zu sehen sein.

Emirates Declaration on Culture Based Climate Action

Im Rahmen der 28. Weltklimakonferenz in Dubai gründeten mehr als 30 Kulturminister und Vertreter von Kulturorganisationen eine “Group of Friends of Culture-Based Climate Action”. In einem ministeriellen High-Level-Dialog verabschiedeten die Teilnehmer unter der Führung der Vereinigten Arabischen Emirate und von Brasilien als Arbeitsgrundlage für kommende Weltklimakonferenzen eine “Emirates Declaration on Culture Based Climate Action”.

Ökologische Nachhaltigkeit in Museen der Schweiz

Der Verband der Museen der Schweiz (VMS) und ICOM Schweiz starteten ein Pilotprojekt “museum2030 – gemeinsam handeln” und veröffentlichten eine Publikation zur ökologischen Nachhaltigkeit im Museum. Im Rahmen einer Workshop-Reihe unterstützen sie dreizehn Museen während eines Jahres dabei, konkrete Nachhaltigkeitsprojekte innerhalb von drei Handlungsfeldern im im eigenen Haus zu entwickeln.

Klimagerechtigkeit und Religion

Im Rahmen einer Ringvorlesung “Klimagerechtigkeit und Religion” der Universität Wien beschäftigte sich der Sozialethiker Markus Vogt mit der Rolle der Kirche im Klimawandel. “Eine Religion, eine Kultur allein kann das nicht richten”, so Vogt, Angesichts einer globalen Herausforderung brauche es im Sinne eines ökologisch eingebetteten Humanismus eine internationale und interreligiöse Verständigung sowie eine Veränderung der Vorstellungen von Freiheit, Fortschritt und gelingendem Leben.

EU-Kulturminister für neues Kultur-SDG

Die künftige Rolle der Kultur in der Europäischen Union und bei der Revision der UN Agenda 2030 waren zentrale Themen eines informellen Treffens der EU-Kulturminister im spanischen Cáceres. Mit der Verabschiedung der Cáceres Deklaration bekannten sich die EU-Kulturminister dazu, sich im Post-2030-Prozess für die Aufnahme eines neuen Nachhaltigkeitsziels einzusetzen, das die eigenständige Rolle der Kultur für eine Nachhaltige Entwicklung stärken soll.

The Big Green Project

Für das von Creative Europe geförderte Vorhaben „The Big Green Project“ haben sich 20 internationale Partner mit Theaterhäusern, Forschungseinrichtungen, Kunst-Kollektiven und Kulturhauptstädten zu einer großen Initiative zusammengeschlossen. Das Projekt, das sich künstlerisch und kulturell mit dem Klimawandel auseinandersetzt, findet im Rahmen der Kulturhauptstadt Bad Ischl – Salzkammergut 2024 statt.

Europäische Städte für klimafreundliche Kultur

Zusammen mit rund 50 Städten hat Dresden den von dem Eurocities-Netzwerk und der Stadt Lille veröffentlichten “Call to Action for low carbon and more inclusive culture” unterzeichnet. Mit der Unterzeichnung des Aufrufs verpflichten sich die Städte, eine nachhaltige und integrative Kulturpolitik zu entwickeln.

Nachhaltigkeit als Handlungsfeld der Schweizer Kulturförderung

Der Schweizer Bundesrat hat für den Zeitraum 2025 bis 2028 sechs neue Schwerpunkte für die Kulturförderung festgelegt. Zum Handlungsfeld “Kultur als Dimension der Nachhaltigkeit” zählen Massnahmen zur Unterstützung des Kultursektors und der Baukultur zur Bewältigung des Klimawandels, zum Schutz der Biodiversität und zur Förderung erneuerbarer Energien.

The Laboratory of the Future

Auf der 18. Architekturbiennale in Venedig wurde Brasilien für seinen Pavillon unter dem Titel “Terra” (Erde) mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Besonders gewürdigt wurden die “Philosophien und Vorstellungen der indigenen und schwarzen Bevölkerung mit Blick auf Formen der Wiedergutmachung”. Im Fokus der Biennale steht die Rolle der Architektur in Bezug auf Nachhaltigkeit und den Klimawandel.

Wie werden wir erdfest?

Die erdfest-Initiative eröffnet auch 2023 Erfahrungs- und Gestaltungsräume für ein »kreatives Wir« im Angesicht der Klimakrise. In Kooperation mit der global ausgerichteten Erd-Charta-Initiative finden die Erdfeste vom 16. bis 29. Juni, dem Wochenende vor der Sommersonnenwende bis zum internationalen Erd-Charta-Tag statt.

Frugaler Wohlstand

In einem zweiteiligen Essay “Frugaler Wohlstand – Warum wir weniger Reichtum für wenige und mehr gerechte Freiheit für alle brauchen” plädiert Wolfgang Sachs für eine Ökonomie des “Genug” als Gegenmittel zur Herrschaft des “Immermehr”. Nur Suffizienz zeige einen Ausweg aus der expansiven Moderne und ermögliche der Weltgemeinschaft eine humane Zukunft.

Allein mit Vernunft ist das Klima nicht zu retten

Nach einer aktuellen Studie zum Zusammenhang von moralischen Grundwerten und umweltbewusstem Verhalten unterstützen Personen mit hohen moralischen Grundwerten Klimaschutzbemühungen wie Energieeinsparungen oder umweltpolitische Maßnahmen stärker. Wo individuelle Rationalität versagt, kann Moral und insbesondere eine universalistische Moral kollektive Rationalität unterstützen, so der Verhaltensökonom Heinz Welsch.

MONDIACULT bekräftigt Rolle und Maßnahmen der Kultur für Nachhaltigkeit

Auf der UNESCO-Weltkulturkonferenz MONDIACULT in Mexiko-Stadt verabschiedeten 150 Staaten eine Abschlusserklärung. Sie fordern darin die Anerkennung von Kultur als globales öffentliches Gut mit dessen Potenzial für eine Nachhaltige Entwicklung. Hierfür gelte es auch, Instrumente und Mechanismen für die Wirksamkeit von Kultur bereitzustellen.

Gespräch zu Kunst, Kultur und Nachhaltigkeit im AKW

Im niemals in Betrieb gegangenen österreichischen Atomkraftwerk in Zwentendorf beschäftigte sich ein Forum mit den Nachhaltigkeitsstrategien in den über 30 Betrieben der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erläuterte den Stellenwert von Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der niederösterreichischen Kulturstrategie.

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